Wie du deinen Morgen beginnst, kann deinen ganzen Tag verändern. Kleine Morgenrituale helfen dir, noch vor den Anforderungen des Alltags bei dir selbst anzukommen, deinen Körper zu spüren und bewusst zu wählen, mit welcher Energie du durch den Tag gehen möchtest. In diesem Beitrag findest du fünf einfache Rituale, die sich auch in einen vollen Alltag integrieren lassen.

Die Kraft der Morgenrituale – wie du deinen Tag bewusst beginnst
Wie beginnst du deinen Tag?
Greifst du morgens als Erstes zum Handy? Gehst du im Kopf schon deine Termine und Aufgaben durch? Oder gibt es einen kleinen Moment, der nur dir gehört?
Gerade die ersten Minuten nach dem Aufwachen können etwas ganz Besonderes sein. Noch bevor der Tag laut wird, bevor Erwartungen, Nachrichten und Aufgaben an dich herantreten, liegt dort ein kleiner Zwischenraum. Ein Moment, in dem du dich selbst spüren kannst. Bevor du für die Welt da bist, sei einen Augenblick für dich da.
Fünf kleine Morgenrituale
Vielleicht möchtest du eines davon ausprobieren.
1. Drei bewusste Atemzüge
Noch bevor du aufstehst, lege eine Hand auf dein Herz oder deinen Bauch.
Atme drei Mal tief ein und aus.
Spüre deinen Körper.
Du musst noch nichts tun.
Du darfst erst einmal einfach da sein.
2. Dein erstes Getränk bewusst trinken
Ob Kaffee, Tee oder warmes Wasser, nimm dir einen Augenblick Zeit.
Spüre die Wärme der Tasse in deinen Händen.
Rieche den Duft.
Trinke den ersten Schluck ganz bewusst.
Aus einer alltäglichen Handlung wird dadurch ein kleiner Moment der Achtsamkeit.
3. Eine Intention für deinen Tag
Frage dich:
Wie möchte ich mich heute fühlen?
Nicht: Was muss ich heute alles schaffen?
Vielleicht möchtest du dich heute ruhig fühlen. Leicht. Klar. Verbunden. Kraftvoll.
Nimm dieses Gefühl wie einen kleinen inneren Wegweiser mit in deinen Tag.
4. Deinen Körper wahrnehmen
Strecke dich.
Bewege deine Schultern.
Gehe einige Schritte barfuß.
Oder lege für einen Moment beide Hände auf deinen Körper.
Gerade wir Frauen sind häufig sehr viel im Denken, Organisieren und Kümmern.
Der Körper bringt uns zurück ins Spüren.
5. Einen Moment Natur
Öffne ein Fenster.
Gehe kurz nach draußen.
Spüre die Luft auf deiner Haut.
Schau in den Himmel.
Höre die Vögel.
Die Natur erinnert uns immer wieder daran, dass Leben Rhythmus ist.
Es gibt Zeiten des Aufbruchs und Zeiten der Ruhe.
Zeiten des Wachsens und Zeiten des Loslassens.
Auch wir dürfen uns diesem Rhythmus wieder annähern.
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Auch für mich ist der Morgen eine besondere Zeit geworden. Ich liebe diese ersten stillen Minuten, bevor der Tag beginnt und das Außen nach mir ruft.
